Merch by Amazon (MBA) – Geld verdienen mit T-Shirts

von | Jun 25, 2020 | T-Shirt Business | 0 Kommentare

Merch by Amazon (MBA) heißt online Geld verdienen mit eigenen T-Shirts.

Doch was genau ist Merch by Amazon oder allgemein das Print-On-Demand T-Shirt Business überhaupt? Wie funktioniert es? Funktioniert es in 2020 (und darüber hinaus) überhaupt noch oder ist der Zug längst abgefahren? Was ist, wenn ich einfach kein Designer bin und auch keine Grafikdesign Vorerfahrung mitbringe?

In diesem Artikel wollen wir diese und weitere Fragen beantworten. Du wirst sehen, dass das T-Shirt Business wirklich eine sehr niedrige Einstiegshürde hat und gleichzeitg ein hohes Potential auf gutes Geld ermöglicht – auch in 2020, so viel sei vorweggenommen 😉

Wie jede Möglichkeit Geld im Internet zu verdienen, ist jedoch auch das T-Shirt Geschäft nicht für absolut jeden geeignet. Daher soll dir dieser Artikel auch dabei helfen, herauszufinden, ob ein T-Shirt Business für dich persönlich etwas sein könnte oder realistischerweise eher nicht.

Aber der Reihe nach. Lass uns ganz vorne anfangen und erst einmal schauen, was Merch by Amazon (oder kurz MBA) überhaupt genau ist.

Inhaltsverzeichnis Anzeigen

Was ist Merch by Amazon (MBA)?

Die Möglichkeit mit eigenen Designs ein eigenes T-Shirt Business zu starten, ist an sich nicht neu.

Dabei handelt es sich um Print-On-Demand (POD) Geschäfte, d. h. Designs werden nur und erst dann auf ein T-Shirt gedruckt, wenn tatsächlich eine Bestellung stattgefunden hat. Somit gibt es keine Lagerung von schon fertig bedruckten T-Shirts, so dass man Gefahr laufen könnte, auf zumindest einem Teil der Ware sitzen zu bleiben, weil sie sich einfach nicht verkauft. Du musst auch nicht in Vorleistung gehen, indem du schon mal X Stück produzieren lässt (und logischerweise bezahlen musst).

Bekannte Print-On-Demand T-Shirt Hersteller sind beispielsweise Spreadshirt oder auch Shirtee. Bei diesen Anbietern kannst du also auch selbst dein eigenes Shirt designen und X Stück dann davon bestellen – z. B. um eine individuelle Saison-Abschlussfeier mit deinem Sportclub zu zelebrieren oder einen wirklich einzigartigen Junggesellenabschied zu feiern.

Merch by Amazon bzw. auch Merch by Amazon Deutschland ist nun das Print-On-Demand Geschäft des Versandhandel-Riesen Amazon.

Auf einen Schlag lässt sich mittels Print-On-Demand durch Amazon ein Millionenpublikum erreichen, weil die immense Reichweite von Amazon “angezapft” werden kann. Das folgende Schaubild soll das mal etwas plakativ veranschaulichen: Du platzierst deine verschiedenen T-shirt Designs auf dem Amazon Marktplatz und BOOM erreichst potentiell zig Millionen Menschen damit.

Merch by Amazon heißt Print-On-Demand via Amazon

Print-On-Demand Amazon fungiert als eine Art Multiplikator und Zugangstor zu einem riesigen Publikum…

Was sich erst einmal nach Wunderland anhört, ist es auf den zweiten Blick nicht mehr ganz.

Denn 1. kann nicht jeder “einfach so” by Merch by Amazon anfangen Designs hochzuladen. Du musst dich dafür bewerben und auf deine Freischaltung warten.

Und 2. dürfen selbst die, die dann angenommen wurden, nicht sofort unbegrenzt viele Designs hochladen. Das Maximum liegt zunächst bei 10. Hast du 10 Designs hochgeladen und mindestens 10 Verkäufe erzielt (egal ob von verschiedenen Designs oder alle 10 Verkäufe von ein und demselben Design), so hast du die Chance aufzusteigen in die nächste Ebene.

Diese Ebenen oder Levels nennen sich Tiers in Merch by Amazon.

Du fängst an in Tier 10, dann folgt Tier 25, Tier 100 usw. Die Zahl gibt immer an, wie viele sogenannte Slots du frei hast, also wie viele Designs du hochladen darfst. Und sie zeigt an, wie viele Verkäufe du mindestens brauchst, um die Chance auf das nächste Level zu haben.

Also:

  • Tier 10 = 10 Designs (Slots) und bei 10 Verkäufen gibt es das Tier-Up auf
  • Tier 25 = 25 Designs (Slotes) und bei 25 Verkäufen gibt es das Tier-Up auf
  • Tier 100 = 100 Designs (Slots) und bei 100 Verkäufen gibt es das Tier-Up auf
  • Tier 500 = 500 Designs (Slots) und bei 500 Verkäufen gibt es das Tier-Up auf
  • Tier 1.000 = 1.000 Designs (Slots) und bei 1.000 Verkäufen gibt es das Tier-Up auf
  • Tier 2.000 = 2.000 Designs (Slots) und bei 2.000 Verkäufen gibt es das Tier-Up auf
  • Tier 4.000 = 4.000 Designs (Slots) und bei 4.000 Verkäufen gibt es das Tier-Up auf
  • Tier 8.000 = 8.000 Designs (Slots) und bei 8.000 Verkäufen gibt es das Tier Up auf
  • usw.

Wie viele Tiers es gibt, ist uns nicht abschließend bekannt, jedoch geht es definitiv noch höher als Tier 8.000… 😉

Übrigens sind auch die maximalen Uploads von Designs pro Tag beschränkt und steigen von Tier zu Tier.

So werden gute Verkäufer belohnt und schlechte gleich zu Beginn “ausgesiebt”, bevor sie den gesamten Amazon Marktplatz “verunstalten” und zuspammen mit Produkten, die keiner haben will.

Es wird deutlich, dass das wirkliche Geld verdienen (über ein Taschengeld hinaus) allein aufgrund der Stückzahlen erst ab ca. Tier 500 langsam anfängt. Es muss daher als Einsteiger dein oberstes Ziel sein, schnell auf mindestens Tier 500 zu kommen – ab da fängt es dann an wirklich Spaß zu machen 😎

Hier ein Screenshot, wie die eigentliche Produkt-Erstellungs-Oberfläche in Merch by Amazon dann aussieht:

Merch by Amazon Produkterstellung

So sieht die Oberfläche der Produkt-Erstellung in Merch by Amazon aus

Die erste Hürde, die also jeder nehmen muss (auch für Merch by Amazon Deutschland), ist die Bewerbung um einen Verkäufer-Account. Daher wollen wir uns jetzt die Bewerbung etwas näher anschauen. Wir geben dir auch ein paar Tipps, wie du deine Chancen auf eine Annahme erhöhen kannst.

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Das Fundament eines normalen Bürgers steht auf wackeligen Beinen. Meist nur ein Einkommensstrom, dazu oft viele Schulden und Verbindlichkeiten… Wir arbeiten mit dir an deinem stabilen Fundament und gehen mit dir den Weg in die finanzielle Freiheit!

Finanzielle Freiheit

Finanzielle Freiheit

Stell dir vor, du müsstest dir keine Gedanken mehr darüber machen, wie du auch nächsten Monat wieder über die Runden kommst.

Zeitliche Freiheit

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Stell dir vor, du müsstest dir keinen Wecker mehr stellen & jeden Tag deine 8-10 Stunden mit einer Arbeit verbringen, die dir keinen Spaß macht.

Örtliche Freiheit

Örtliche Freiheit

Stell dir vor, du müsstest nicht mehr jeden Tag an den selben Platz zur Arbeit fahren, sondern du könntest von überall aus arbeiten.

Selbstverwirklichung

Selbstverwirklichung

Stell dir vor, du könntest endlich das machen, was du schon immer machen wolltest. Kein Chef sagt dir, was du zu tun oder zu lassen hast.

Bei Merch by Amazon Deutschland anmelden

Immer wieder kommt die Frage:
“Ich bin bei Merch by Amazon abgelehnt worden – was soll ich tun?”

Nicht selten werden bestimmte Personen auch wiederholt abgelehnt.

Was also ist in Sachen Merch by Amazon Bewerbung zu beachten?

Jeder, der über den Amazon Marktplatz seine T-Shirt Designs verkaufen möchte, muss eine “Einladung anfordern”. So nennt es die offizielle Merch by Amazon Website hier:

Bewerbung bei Merch by Amazon

Zur Bewerbung bei Merch by Amazon Deutschland, musst du eine “Einladung anfordern”

Klickst du auf den Button “Einladung anfordern”, so musst du dich zunächst mit einem bestehenden Amazon-Konto einloggen oder ein neues anlegen. Dabei handelt es sich also um ein “ganz normales” Amazon Konto, eines, unter dem du z. B. auch sonst Produkte bestellst oder bestellen kannst.

Hast du solch ein Konto bereits, kannst du es nutzen – du musst kein neues anlegen.

Nach dem Login oder der Account-Erstellung, musst du einen “Servicevertrag” lesen und diesem zustimmen.

Servicevereinbarung Merch by Amazon

Lies den “Servicevertrag” und stimme diesem zu. Beachte, dass du rechts unten ggf. die Sprache auf deutsch umstellen kannst.

Jetzt kannst du dich endlich bewerben 😉

Amazon weist dich noch einmal darauf hin, was du nun im Folgenden angeben musst.
Folgende Informationen solltest du bereithalten:

  1. Geschäftskontaktinformationen
  2. Bankkonto- und Bankleitzahlen
  3. Sozialversicherungsnummer oder andere Steueridentifikationsnummer

Wenn du soweit bist, klickst du unten auf “Beginnen der Anwendung” (auch wenn die Übersetzung etwas merkwürdig ist 😜).

Benötigte Informationen für Merch by Amazon

Halte alle Informationen bereit, die Amazon abfragt 

Wenn du nach dem Klick auf “Beginnen der Anwendung” dachtest, dass jetzt das Formular für die eigentliche Bewerbung kommt – tja, falsch gedacht 😉 

Vielleicht hängt es von den Account-Einstellungen ab, keine Ahnung, aber in unserem Test kam nun eine 2-Schritt-Verifizierung.

Zwei-Schritte-Verifizierung bei Merch by Amazon

Wir haben es gleich geschafft…

Jetzt haben wir es doch tatsächlich geschafft und kommen endlich ans “Eingemachte”: Wir müssen Amazon mit allen Daten füttern, die es braucht, um uns als Verkäufer freizuschalten.

Gut, deine persönlichen Daten, wirst du vermutlich allein ausgefüllt bekommen 😜

Schwieriger wird es aber vielleicht ganz unten bei dem Button “Steuerinformationen vollständig”.

Merch by Amazon Angaben zur Bezahlung

Fülle das Formular mit allen wichtigen Angaben aus

Solltest du deine persönlichen Daten und deine Bankverbindung schon ausgefüllt haben, speichere unten rechts zunächst über einen Klick auf den grauen (!) Button “Speichern”.

Jetzt klicke auf den gelben Button “Steuerinformationen vollständig” und wir gehen auch diese Punkte gemeinsam durch.

ACHTUNG: Wir sind keine Steuerberater, daher erheben die folgenden Angaben keinerlei Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit! Ziehe im Zweifel bitte einen Steuerberater zurate.

Zunächst füllst du auch hier wieder deine persönlichen Informationen aus. Bei dem “TIN-Wert” Feld, fügst du deine persönliche, 11-stellige Steuer-Identifikationsnummer oder Steuer-ID ein (TIN steht für “Tax Identification Number”). Du findest sie auf deinem letzten Einkommenssteuerbescheid vom Finanzamt oder auch deiner letzten Lohnsteuerbescheinigung.

Merch by Amazon Steuerfragebogen

Fülle den Steuerfragebogen vollständig aus – beachte auch, was im folgenden Abschnitt zum Thema Steuern gesagt wird

Zum Schluss geht es jetzt um die Beantragung von Steuerabkommensvergünstigungen. Diese hängen von dem Land deines “steuerlichen Wohnsitzes” ab und das du hier noch einmal angeben musst, z. B. Deutschland.

Dann musst du nur noch dieses Formular durch die Eingabe deines vollständigen Namens digital “unterschreiben” und klickst auf “Speichern und als Vorschau ansehen”. 

Merch by Amazon Steuerfragebogen Teil 2

Noch einmal das Land des steuerlichen Wohnsitzes angeben und “unterschreiben” – das war’s

Im folgenden Fenster kannst du deine Eingaben noch einmal überprüfen und wenn alles in Ordnung ist, klickst du auf “Formular übermitteln” und “Fragebogen beenden”. 

Amazon sollte dir auch direkt deinen ermittelten geltenden Steuereinbehaltungssatz anzeigen. Er sollte bei dir als Privatperson aus Deutschland bei 0.0 % liegen.

Jetzt kommst du wieder auf den vorherigen Bildschirm, wo du nun unten auf den gelben Button “Speichern und fortfahren” klicken kannst.

Merch by Amazon Angaben speichern

“Speichern und fortfahren” bringt dich zum nächsten Schritt…

Jetzt erst kommt das eigentliche Bewerbungs-Formular für Merch by Amazon Deutschland.

Gefragt wirst du nach folgenden Punkten:

  • Branche
  • Name der Organisation
  • Zusätzliche Informationen
  • Website (optional)

Bei Branche wählst du am besten “Neuheit T-Shirt Business” aus.

Bei Organisation kannst du einfach deinen vollständigen Namen oder ggf. deine Firma eintragen.

Das wirklich wichtige Feld ist “Zusätzliche Informationen”. Um die Chancen auf deine Freischaltung zu erhöhen, schreibe hier nicht etwas wie “Ich bin ganz neu im T-Shirt Business und möchte einfach mal ausprobieren ein paar Designs zu verkaufen” oder so. Du bist Anfänger. Ok. Aber das müssen wir Amazon ja vielleicht nicht direkt so krass unter die Nase reiben 😉 Denn Amazon will gute Produkte auf seinem Marktplatz. Solch eine Bewerbung riecht nach schlechten Produkten. Schlechten Designs, mangelnde Kenntnisse, mangelnde Fähigkeiten – alles etwas, was Amazon nicht will, da es unzufriedene Kunden hervorbringen würde.

Hast du eine gewisse Reichweite auf irgendeinem Social Media Kanal? Erwähne es ruhig! Oder hast du gar eine passende Website oder einen Shop? Erwähne ihn! Hast du eine Ausbildung im Bereich Grafikdesign? Erwähne sie!

Und, ja, es ist auch möglich, dass du schon mal 5-10 Designs erstellst und auf einer anderen Plattform hochlädst (z. B. Shirtee oder Spreadshirt) und diese hier verlinkst. Natürlich sollten und dürfen diese Designs dann nicht nach absoluten 08/15 Lachnummern aussehen… 😉

Kurzum: Erwähne hier ALLES, was irgendwie zeigt, dass du nicht KOMPLETT neu in der Thematik bist oder irgendeine Form der Vorerfahrung hast. Hast du sie nicht, verschaffe sie dir durch z. B. den Upload auf anderen Plattformen.

Wir empfehlen ausdrücklich NICHT zu lügen! Behaupte also nicht, dass du der mega Künstler wärst oder einen riesigen Shop hast, wenn das einfach nicht stimmt! Im Zweifel währt auch hier Ehrlichkeit am Längsten: Schreibe, dass du Grafik-Designs lernst, bereits ein paar coole Designs erstellt hast (vielleicht ja einfach für dich und deine Familie, eine gewisse Familien-Feier o. ä.? Möglichkeiten gibt es genug schon mal ETWAS aktiv zu werden!) und jetzt eine Plattform suchst für den erfolgreichen Vertrieb.

Die Website ist zwar optional, aber überlege dir hier wenigstens eine einfache Website mal zu erstellen und eventuell ein paar Designs hochzuladen. Oder aber wenigstens mal eine Domain zu registrieren, auf die du schon mal verweisen könntest.

Es kann deine Chancen schon noch mal erhöhen, weil das einfach etwas ist, was viele nicht bereit sind zu tun, aber DEINE Ernsthaftigkeit und Anstrengungen zusätzlich unterstreichen.

Auch die Wartezeit nach Abschicken deiner Bewerbung (teils bis zu mehrere Wochen!), kannst du sinnvoll nutzen, um beispielsweise verlinkte Shirtee-Shops oder deine eigene Website etwas mit Leben zu füllen und schon mal einige Designs zu erstellen und dort hochzuladen 😊

Hier ein Vorschlag, was du auch als Einsteiger schreiben könntest:
(Bitte NICHT 1 zu 1 übernehmen und vor allem die optionalen Dinge und Dinge in eckigen Klammern ergänzen oder entfernen!)

Ich möchte einige meiner besten Designs bei Amazon für den Druck auf T-Shirts, Hoodies, Popsockets und eventuell weiteren Produkten einem breiten Publikum zum Kauf anbieten. Ich habe bereits bei Shirtee [LINK] und Spreadshirt [LINK] einige Designs veröffentlicht und [sofern zutreffend!] bereits erste Verkäufe erzielt. [OPTIONAL: Ich plane auch eine eigene Website einzurichten. Die Domain ist bereits registriert und lautet DOMAIN]. Durch Amazon erhalte ich eine ungleich größere Reichweite und damit Durchschlagskraft um meine Designs viel schneller und weiter bekannt zu machen.

Schließlich noch die angezeigten Zeichen eingeben und die Bewerbung abschicken.

Jetzt heißt es warten… wie gesagt, teils bis zu mehreren Wochen, 14-21 Tage sind vollkommen normal 🤷🏻‍♂️🙈

Merch by Amazon Einladungsformular anfordern

Besonders auf die “Zusätzlichen Informationen” kommt es an…

Was ist bei deiner Bewerbung noch zu beachten?

Zunächst mal muss dir bewusst sein, dass Amazon eine riesige “Datenkrake” ist, vergleichbar mit Facebook und Google. Amazon weiß also sehr viel über dich.

Wenn du dich also mit einem bestehenden Amazon Konto bewirbst, über das du auch normale Amazon-Bestellungen durchführst, dann laufen bei Amazon viele Stränge zusammen. Das ist eigentlich logisch und die meisten werden das problemlos einsehen. Ist also dein Amazon Kundenkonto irgendwie bereits auffällig, dann wirst du es tendenziell schwerer haben – zumindest liegt diese Schlussfolgerung nah.

Was vielen dann aber schon nicht mehr ganz so klar ist, ist folgendes:
Taucht selbst bei einem “frischen” Konto, das du ganz neu anlegst für deine Merch Geschäfte, derselbe Name, dieselbe Anschrift oder auch nur dieselbe Bankverbindung auf, wie in einem anderen, bestehenden Konto, dann registriert Amazon das sehr wohl. Und braucht dann nur noch 1 und 1 zusammenzählen, um zu verstehen, dass hier eben nur eine andere E-Mail-Adresse genutzt wurde. Einen Namen, eine Anschrift oder eine Bankverbindung ändert man eben nicht so schnell mal eben 😅

Manche sagen sogar, dass (logischerweise) auch die IP Adressen für Zugriffe auf das Amazon Konto gespeichert und registriert werden. Jeder ist zwar mal auf Reisen. Aber wechselt die IP Adresse auffallend oft oder auch sehr radikal, dann soll Amazon (gerade in der Bewerbungsphase) misstrauisch werden. Spielst du also mit dem Gedanken, dich schnell im Ägypten-Urlaub aus schon mal bei Merch zu registrieren, um danach dann eigentlich von Deutschland aus zuzugreifen und zu arbeiten, könnte Amazon sich daran stören 😬

Sei also so unauffällig wie möglich, gerade in der Bewerbungsphase!

Daraus ergibt sich auch, dass es ganz und gar nicht schlau ist, sich mehrere Merch by Amazon Accounts zu registrieren (oder zu versuchen diese zu registrieren)!

Zumindest nicht, sofern nicht alle genannten Punkte immer unterschiedlich und nie identisch sind.

Also anderer Name, andere Anschrift, andere E-Mail-Adresse, andere Bankverbindung, andere IP Adressen für den Zugriff.

Es macht also KEINEN Sinn 7 Accounts unter einem Dach anzumelden – für dich, deinen Partner, deine Mutter, deinen Vater, deine Geschwister, deine Oma und dein Haustier 😜

Vor allen Dingen ist solch ein Vorgehen klar gegen die AGB’s von Merch by Amazon!

Hilfe – ich wurde (wiederholt) von Merch by Amazon abgelehnt … was soll ich tun?!

Wenn du bei Merch by Amazon abgelehnt wurdest (und das vielleicht sogar schon wiederholt), so gibt es verschiedene Ansichten dazu, was man tun kann – oder vielleicht besser auch NICHT (mehr) tun sollte…

Im Falle einer (oder mehrerer) Ablehnung bei Merch by Amazon, könnte es Sinn machen jetzt ganz bewusst ein paar der oben genannten Dinge zu ändern!

Voraussetzung ist, dass du noch keinen anderen aktiven Account hast, sondern dein erster Account wird (eventuell wiederholt) bei Merch by Amazon abgelehnt!

Bedenke: Bei Amazon werden viele Daten erfasst und wenigstens im 1. Schritt automatisiert verarbeitet!

Das bedeutet: Wurde deine IP Adresse, dein Name, deine E-Mail-Adresse, deine Anschrift usw. erfasst und bereits einmal abgelehnt, dann ist es für einen automatisierten Computer Algorithmus ein leichtes eben diese identischen Angaben bei der nächsten Bewerbung zu erkennen und zu verarbeiten. Konkret heißt das: Automatisiert würde wieder eine Ablehnung rausgeschickt werden. 

Merch by Amazon abgelehnt - was tun?

Eine Änderung in wenigstens ein paar dieser Daten, könnte also dazu führen, dass du erst einmal die “maschinelle Hürde” nimmst und überhaupt die Chance bekommst, wieder von einem echten Menschen überprüft zu werden.

Prüfe außerdem, ob du die “Extra-Meile” gegangen bist, die oben erwähnt wird. Hast du insbesondere:

  • Dich bei Amazon für die Chance bedankt eventuell deren Reichweite nutzen zu dürfen? (ja, Freundlichkeit und Demut kann manchmal Wunder bewirken)
  • Hast du auf jede Lüge verzichtet und dich nicht größer gemacht, als du bist (also z. B. nicht so getan, als wärst du schon ein Mega-Künstler, der seinen Lebensunterhalt mit seinen Grafik-Designs oder gar T-Shirt Designs verdient, wenn dem nicht wirklich nachprüfbar so ist)?
  • Hast du wenigstens einige Designs bei z. B. Spreadshirt oder Shirtee hochgeladen – und idealerweise schon verkauft?
  • Hast du eventuell wenigstens eine eigene Domain registriert um anzudeuten, dass du es wirklich Ernst meinst?
  • Ist dein “normales”, bestehendes Amazon Konto, mit dem du dich bewirbst “sauber” und nicht auffällig durch viele Retouren, Beschwerden, Zahlungsprobleme etc.?
  • Hast du nicht bei der ersten Ablehnung sofort aufgegeben? Denn eins können wir dir versichern: Vom Aufgeben ist noch keiner erfolgreich geworden, auch nicht bei Merch by Amazon 😜

Merch by Amazon Steuern

Disclaimer: Wir sind KEINE Steuerberater und haben auch keinen Steuerberater bei uns im CashflowMarketing Team. Alle folgenden Angaben sind nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und beziehen sich auf Deutschland, aber sie sind ausdrücklich ohne Gewähr! Im Zweifel und / oder, wenn du aus Österreich, der Schweiz oder einem anderen Land bist, ziehe bitte dringend einen Steuerberater zurate.

Das Thema Steuern und Versteuerung von Merch by Amazon Einnahmen, ist natürlich auch für Anfänger wichtig. Denn du solltest von vornherein wissen, was auf dich zukommt und es gibt in der Tat auch die eine oder andere Besonderheit zu beachten.

Du wirst deine Merch by Amazon Einnahmen immer 30 Tage nach Ende des Kalendermonats ausgezahlt bekommen. Also für Verkäufe, die du im Januar beispielsweise erzielt hast, bekommst du sogenannte Tantiemen gutgeschrieben. Ausgezahlt bekommst du sie aber erst ca. 30 Tage nach Ende des Januars, also Ende Februar bzw. Anfang März.

Dabei überweist dir Amazon deine Tantieme “kommentarlos” auf dein Konto – du bekommst keine offizielle Gutschrift oder ähnliches, lediglich einen Hinweis per E-Mail, dass eine Auszahlung stattgefunden hat. Ein Auszahlungslimit gibt es dabei nicht, d. h. hast du bloß 0,34 € Tantiemen erhalten, werden dir diese 34 Cents ausgezahlt.

Und hier fängt die kleine Herausforderung an.

Die Hinweis E-Mail reicht deinem Finanzamt nicht. Vielmehr musst du für deine erbrachte Leistung an Amazon eine Rechnung schreiben.

Diese Rechnung muss alles enthalten, was eben eine ordnungsgemäße Rechnung enthält:

  • Deinen vollständigen Namen und deine Anschrift
  • Das Datum der Leistungserbringung (also z. B. Januar 2020)
  • Deine Umsatzsteuer ID (falls vorhanden) oder normale Steuer-ID (steht auf deinem letzten Einkommenssteuerbescheid z. B.)
  • Eine fortlaufende Rechnungsnummer
  • Und die vollständige Anschrift des Leistungsempfängers, inklusive dessen Umsatzsteuer-ID

Die Adresse für Verkäufe im EU-Ausland von Merch by Amazon (wie z. B. Amazon.de), an die du deine Rechnungen ausstellst, lautet:

Amazon EU Media S.à.r.l
5 Rue Plaetis
L-2338 Luxemburg
USt-ID: LU20944528

Um wirklich für deine Buchhaltung alles sauber zu haben, solltest du diese Rechnungen auch als Privatperson stellen. Dann wird dein Finanzamt wirklich nichts zu beanstanden haben, weil du ehrlich und sauber alle Einkünfte ausweist.

Solltest du umsatzsteuerpflichtig sein, dann kommt jetzt aber eine weitere Besonderheit:

Der Sitz, der für uns bei Verkäufen im EU-Ausland zuständigen Amazon Filiale, ist Luxemburg. Das kannst du der Adresse oben entnehmen. Luxemburg ist also ein EU-Ausland.

Und hier greift das sogenannte Reverse-Charge-Verfahren (Steuerschuldumkehrprinzip). D. h. im Klartext: Nicht DU schuldest die Umsatzsteuer, sondern Amazon!

Das bedeutet für deine Rechnungen 3 Dinge:

  1. Bist du selbst umsatzsteuerpflichtig, achte ganz besonders darauf, dass a) deine eigene Umsatzsteuer auf der Rechnung an Amazon drauf steht und b) auch die Umsatzsteuer von Amazon als Leistungsempfänger (USt-ID siehe oben)!  
  2. Weise auf deiner Rechnung an Amazon KEINE Umsatzsteuer aus! Hast du z. B. 36,47 € von Amazon erhalten, dann steht genau dieser Betrag auch auf der Rechnung – OHNE irgendeine Umsatzsteuer!  
  3. Füge unten auf der Rechnung einen Satz hinzu, wie: “Der Leistungsempfänger ist Steuerschuldner der Umsatzsteuer (Reverse-Charge-Verfahren)” oder etwas ausführlicher: “Gemäß dem Reverse-Charge-Verfahren bzw. gemäß Artikel 21.1(b) der 6. EU-Richtlinie bzw. §13b UStg. ist der Empfänger dieser Dienste verpflichtet, Mehrwertsteuer für diesen Dienst zu zahlen (Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers).” (Quelle: Selfpublisherbibel.de)

Hier siehst du mal, wie solch eine Rechnung aussehen könnte. Du kannst dir diese Beispielsrechnung als Word-Dokument hier herunterladen.

Merch by Amazon Beispielrechnung für die Steuern

Merch by Amazon Musterrechnung (klicke hier oder auf das Bild zum Download der bearbeitbaren Word-Datei)

Diese Rechnungen dienen übrigens nur deinen eigenen Unterlagen. Du brauchst sie nicht an Amazon schicken, sondern gibst sie nur an deinen Steuerberater, in deine Buchhaltung bzw. legst sie dem Finanzamt vor.

Du brauchst die Rechnungen auch nicht unterschreiben. Rechnungen müssen nie unterschrieben werden.

Und zu guter Letzt: Ja, das ganze Procedere gilt auch für dich, wenn du unter die Kleinunternehmer-Regelung fällst. Denn diese gilt nur im Inland.

Wir präsentieren voller Stolz unseren

CashflowInnerCircle

Das Fundament eines normalen Bürgers steht auf wackeligen Beinen. Meist nur ein Einkommensstrom, dazu oft viele Schulden und Verbindlichkeiten… Wir arbeiten mit dir an deinem stabilen Fundament und gehen mit dir den Weg in die finanzielle Freiheit!

Finanzielle Freiheit

Finanzielle Freiheit

Stell dir vor, du müsstest dir keine Gedanken mehr darüber machen, wie du auch nächsten Monat wieder über die Runden kommst.

Zeitliche Freiheit

Zeitliche Freiheit

Stell dir vor, du müsstest dir keinen Wecker mehr stellen & jeden Tag deine 8-10 Stunden mit einer Arbeit verbringen, die dir keinen Spaß macht.

Örtliche Freiheit

Örtliche Freiheit

Stell dir vor, du müsstest nicht mehr jeden Tag an den selben Platz zur Arbeit fahren, sondern du könntest von überall aus arbeiten.

Selbstverwirklichung

Selbstverwirklichung

Stell dir vor, du könntest endlich das machen, was du schon immer machen wolltest. Kein Chef sagt dir, was du zu tun oder zu lassen hast.

Die wichtigsten Grundbegriffe bei Merch by Amazon

Einige Vokabeln werden dir im T-Shirt Business und besonders bei Merch by Amazon immer wieder begegnen.

Darunter:

  • Nische
  • Keywords
  • Listings
  • Bestsellerrank (BSR)
  • Trademark
  • Copy Cats

Was hat es mit diesen Begriffen auf sich?

Nische

Unter einer Nische versteht man ein bestimmtes Themengebiet, zu dem man Designs erstellen kann.

Beispielsweise wäre “Vater” eine Nische. Allerdings keine sonderlich gute, da sie einfach riesengroß ist. Das sieht man daran, dass bei der bloßen Eingabe von “Vater” bei Amazon zigtausende Ergebnisse kommen und das selbst dann noch, wenn man die Kategorie z. B. auf “Bekleidung” weiter eingrenzt. Nur diese Kategorie wäre für uns mit T-Shirts ja interessant. Ja, selbst, wenn wir “Vater tshirt” eingeben, zeigt uns Amazon an, dass es “mehr als 1.000 Ergebnisse” gibt…

Merch by Amazon Nische

Mehr als 1.000 Ergebnisse bei “Vater” – somit ist “Vater” keine gute Nische, sondern zu überlaufen, um dort als Einsteiger ranken zu können…

Daher machen sich andere, nicht so überlaufene Nischen für Einsteiger besser. Hier ist es wahrscheinlicher besser zu ranken (d. h. bei Suchanfragen eingeblendet zu werden) und somit Verkäufe zu erzielen.

Es handelt sich dann also eher um Unternischen, als Nischen 😉

In der Regel kommt man zu solchen Unternischen, indem man sogenannte Longtail Keywords bildet, also noch weitere Wörter vor oder nach dem eigentlichen Keyword zufügt. Bei “Vater” also z. B. “stolzer Vater” oder “Vater und Tochter”. Manchmal bringen einen auch die Designs unter dem Hauptkeyword (hier “Vater”) auf Ideen für potentielle Unternischen.

Und in der Tat: Geben wir “vater und tochter tshirt” bei Amazon in den Suchschlitz ein, dann erhalten wir “nur noch” 473 Ergebnisse (zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Zeilen):

Merch by Amazon Unternische

“Vater und Tochter” scheint schon mehr Potenzial zu haben… auch, wenn das nicht heißen soll, dass wir behaupten, das wäre eine gute Nische 😉😜

Wir wollen nicht sagen, dass “Vater und Tochter” nun eine super (Unter-) Nische wäre. Dieses Beispiel sollte nur dazu dienen, wie man sich eine Nische heraussuchen und diese dann immer weiter verfeinern kann.

Als Faustformel kannst du dir als Einsteiger aber durchaus merken:
Hat dein Keyword in der Kategorie “Bekleidung” mehr als 1.000 Ergebnisse – vergiss es.
Hat dein Keyword weniger als 50 Ergebnisse – vergiss es.
Ideal wäre irgendetwas dazwischen 😊

Keywords

Wie du an den obigen Ausführungen schon sehen kannst, werden vielerorts (und so auch bei uns hier im Artikel) die Begriffe “Nische” und “Keywords” beinahe als Synonyme verwendet und oftmals etwas durcheinander geworfen.

Daher ist es wichtig, dass wir den Unterschied noch einmal klar herausstellen.

Beispiele für Nischen wären etwa:

  • Angler
  • Motorradfahrer
  • Vater & Tochter
  • Camper
  • usw.

Und auch wenn die Nische oft auch gleichzeitig das Haupt-Keyword ist, sind Keywords mehr.

Während du also beispielsweise in der Nische “Camper” oder “Camping” unterwegs sein kannst und also für Camper T-Shirt Motive erstellst, kannst du bei jedem deiner konkreten Motive dieser “übergeordneten” Nische mehrere Keywords einsetzen.

Beispiele für Keywords zur Nische “Camper” oder “Camping”:

  • campen gehen
  • Campingurlaub
  • Familiencamping
  • Campingurlaub am Meer
  • Campingplatz Holland
  • usw.

Wenn du im Titel und der Beschreibung zu deinem Motiv diese Keywords sinnvoll (!) unterbringst, dann steigert das die Chancen, dass du gefunden wirst immens – denn das sind Suchbegriffe, die Personen tatsächlich verwenden, wenn sie in die “Nische” Camping gehören und sich für dieses Thema interessieren.

Du siehst also: Die “Nische” beschreibt auf übergeordneter Ebene dein Thema. Die “Keywords” sind Suchbegriffe, die Leute mit Interesse an diesem Thema wirklich bei Amazon in den Suchschlitz eingeben.

Die Keywordrecherche geht in den Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und ist ein Bereich für sich, der in diesem Artikel nicht erschöpfend behandelt werden kann. Es gibt jedoch diverse Tools, die dir die Keyword-Recherche ermöglichen und erleichtern, darunter kostenlose wie der Google Keyword Planer (es ist “nur” die Erstellung eines kostenlosen Google Ads Kontos nötig), kostenpflichtige und hochpreofessionelle wie ahrefs und Tools, die irgendwo dazwischen liegen, gewisse Recherchen kostenlos erlauben, bei vermehrter Nutzung dann aber kostenpflichtig werden, wie z. B. Ubersuggest.

Listings

Die Keywords führen uns praktisch nahtlos zum nächsten Begriff: “Listing”. Was ist ein “Listing” oder was meint ein Merchler, wenn er davon spricht, dass er “bessere Listings schreiben will” oder ähnliches?

Unter dem Lsiting fassen wir alles zusammen, was du zu deinem T-Shirt Motiv bei Amazon dazuschreiben kannst.

Zum Listing gehören:

  1. Der Brand-Name (von wem ist das Motiv?)
  2. Der Produkt-Titel (wie heißt das Motiv?)
  3. Insgesamt 2 Kurzbeschreibungen zum Produkt
  4. Eine etwas längere Produktbeschreibung
Merch by Amazon MBA Listing

Hier im Screenshot siehst du die 3 wichtigsten Bestandteile deines Listings: 1. Den Brand-Namen, 2. den Produkt-Titel und 3. die Kurzbeschreibungen (wobei nur die ersten beiden vom Hersteller des Designs sind, die anderen beiden werden von Amazon automatisch ergänzt). Nicht zu sehen, da weiter unten: 4. Die Produktbeschreibung.

In dem Screenshot oben siehst du, dass der Brandname ruhig dein Haupt-Keyword oder sogar mehrere Haupt-Keywords deiner Nische enthalten darf (hier offensichtlich “Handwerker” und “Heimwerker”). Ebenfalls sollte das Haupt-Keyword im Produkttitel vorkommen. Hier hat der Hersteller des Designs sich dafür entschieden, den Spruch selbst in den Titel zu schreiben. Vermutlich, weil dieser “Longtail'”-Spruch selbst ein wichtiges Keyword ist und Leute gezielt nach diesem Spruch suchen.

Die beiden kurzen Beschreibungen des Produkts versuchen dann für gewöhnlich so viele relevante Keywords wie möglich in sinnvollen (!) Texten unterzubringen. Amazon mag kein “Keyword-Stuffing”, d. h., wenn man hier keine sinnvollen Sätze schreibt, sondern einfach nur sinnfrei alle möglichen relevanten Keywords hintereinander “aufzählt”. Die Chance mit solchen (Kurz-) Beschreibungen überhaupt nennenswert gelistet zu werden, sind gering. Ja, eventuell droht sogar eine Sperrung des Designs…

Verzichte also im Falle eines Falles lieber auf 1, 2 Keywords, wenn du sie eben nicht sinnvoll im Text unterbringen kannst. Sinnvolle und natürliche Texte sind in jedem Fall vorzuziehen und werden sich langfristig eher auszahlen.

Bestsellerrank (BSR)

Mit gewissen Research-Tools (z. B. dem Google Chrome Productor Plugin, siehe weiter unten) kannst du dir zu bestimmten Keywords die Bestsellerranks (BSR) einblenden lassen. Diese Verkaufsränge geben einen Anhaltspunkt dafür, wie oft sich ein bestimmtes Design verkauft – oder mit anderen Worten: Wie lukrativ ein Einstieg in die betreffende Nische sein könnte.

Merch by Amazon MBA BSR Bestsellerrank

Dieser Screenshot zeigt den Einsatz des Google Chrome Plugins “Productor”. Dort wird nicht nur der BSR eingeblendet – man kann sogar (wie hier geschehen) die Suchergebnisse nach BSR sortieren…

Gute Chancen auf zumindest einige Sales hast du bereits (auf dem deutschen Markplatz), wenn Designs zu deinem Keyword bei einem Bestsellerrank von 250.000 oder darunter zu finden sind (je niedriger, desto besser, insbesondere natürlich, wenn nicht viele Ergebnisse zu deinem Suchbegriff vorhanden sind, siehe Ausführungen dazu oben).

Leider bringt es der BSR unweigerlich mit sich, dass mit Vorliebe nur nach Designs mit einem guten Verkaufsrang gesucht wird – und diese werden dann (teils schamlos) kopiert und nachgemacht…

Copy Cats

Das bringt uns zum nächsten Begriff: Den Copy Cats.

Als Copy Cats (zu deutsch “Kopier-Katzen” 😅) werden (i. d. R. abwertend) Personen bezeichnet, die (teils schamlos) erfolgreiche Designs anderer kopieren, also (mehr oder weniger) 1 zu 1 nachbauen, um es dann selbst zu verkaufen. Es wird also nicht selbst nachgedacht, es werden keine eigenen, kreativen Anstrengungen unternommen und völlig neue Designs entworfen, sondern es wird “abgeguckt” und nur (blind) nachgemacht.

Das sorgt nicht nur dafür, dass es teils zig sehr ähnliche bzw. nahezu identische Designs zu gewissen Suchbegriffen und Nischen gibt, was natürlich mit wirtschaftlichen Einbußen für denjenigen einhergeht, der das Design ursprünglich mal entworfen hatte. Nein, es geht auch um schwerwiegendere Vergehen wie Copyright und Trademark-Verletzungen.

Trademark & Copyright

Eine besondere Schwierigkeit bei der Erstellung neuer Designs, ist das komplexe Thema Trademarks & Copyrights. Amazon hat Inhaltsrichtlinien veröffentlicht, an denen du dich orientieren kannst, aber im Einzelfall ist das nicht so leicht. Denn du darfst nicht wahllose irgndwelche Desgins erstellen, sondern musst darauf achten, ob bestimmte Begriffe, Slogans, Figuren oder gar ganze Motive geschützt sind.

Beispielsweise dürfen auf deinen Designs keine bekannten Markennamen prangern (z. B. Adidas, Apple, Netflix…), weil diese geschützt sind. Es dürfen auch keine bekannten Figuren verwendeten werden, wie beispielsweise Disney-Zeichntrickfiguren (Micky Maus, Goofy…).

Hier gibt es natürlich viele Grauzonen… wie sehr darf meine gezeichnete Maus Micky Maus ähneln, ohne dass sie wie Micky Maus aussieht? Schwierig. Und im Einzelfall nicht immer so ganz klar.

Unsere Empfehlung daher: Begib dich NICHT in Grauzonen und bleib so weit von den Grauzonen weg, wie nur möglich! Denn am Ende des Tages, können dich Trademark & Copyright Verstöße deinen Merch by Amazon Account kosten!

Das sind die “großen” Verstöße gegen bekannte Brands und eingetragene Marken. Und durch diverse Tools & Hilfsmittel, kannst du im Voraus prüfen, ob gewisse Begriffe oder Sprüche geschützt sind oder nicht (z. B. mit Trademarkia, TradeMerch oder auch das Productor Plugin für Google Chrome).

Aber es gibt auch “kleinere” Verstöße, die auch in den Bereich Copy Cats fallen.

Solltest du einen Bestseller erstellen, der sich extrem gut verkauft, dann wirst du bemerken, dass dein Design (früher oder später) zigfach kopiert wird. Sollte das allzu schamlos geschehen, dann hast auch du die Möglichkeit solche anderen Designs Amazon gegenüber zu melden. Unserer Erfahrung und Recherche nach, stehen die Chancen dabei nicht schlecht, dass Amazon sehr wohl nachvollziehen kann, dass dein Design zuerst und das andere erst später da war. Amazon kann dann die Löschung des “Copy Cat Designs” veranlassen.

Das gibt dir (zumindest gegen allzu freche Copy Cats) einen gewissen Schutz.

Das No-Go: T-Shirt, Shirt, Teeshirt usw.

Vor noch nicht allzu langer Zeit war es überall gang und gäbe, dass bei T-Shirt Designs bei Merch by Amazon Begriffe wie “T-Shirt”, “tshirt” oder auch abgewandelte Schreibweisen wie “Teeshirt” oder einfach nur “Shirt” zum Listing hinzugefügt wurde.

Dem hat Amazon einen Riegel vorgeschoben. Diese Begriffe sind nicht mehr erlaubt und du solltest sie meiden.

Merch by Amazon MBA Keyword Stuffing

Hier ein Beispiel, wie man es NICHT (mehr) machen sollte: Begriffe wie “T-Shirt”, “Shirt” usw. haben in den Listings nichts mehr zu suchen. Und Keyword-Stuffing (einfaches Aufzählen von Suchbegriffen ohne sinnvollen Zusammenhang) wird nicht gerne gesehen…

Wie sieht der “normale” Alltag eines Merchlers aus?

Eventuell ahnst du es beim Lesen dieses Artikel mittlerweile schon: Der Alltag eines Merchlers besteht nicht aus Strand, Party, Lamborghini und Rock’n’Roll, sondern gestaltet sich überwiegend äußerst nüchtern bis langweilig 🙈

Recherchieren, Nischen finden, Nischen analysieren und passende Keywords finden sind ein wichtiger Teil der Hauptbeschäftigung. Eine vollkommen unspannende und recht unkreative Arbeit am Rechner, wo Suchbegriffe eingegeben, Suchergebnisse analysiert, Tabellen verglichen und ausgwertet werden usw. 🤷🏻‍♂️

Erst danach geht es an das Erstellen des eigentlichen Designs. Das dauert natürlich je nach Können ebenfalls mehr oder weniger lange.

Aber schließlich geht es danach schon wieder an textbasiertes Arbeiten und das “Zusammensetzen” eines guten Listings, das mit den recherchierten Keywords gespickt ist, damit es auch gefunden wird.

Eventuell werden neben T-Shirts dann auch noch gleich andere Produkte aus diesem einmal recherchierten und erstellten Design (relativ schnell und unkompliziert) erstellt, wie z. B. Hoodies oder Popsockets.

Alles in allem ist die Tätigkeit aber recht grau und langweilig und erfordert wirklich Durchhaltevermögen… denn bis du so eine nennenswerte Anzahl von einigen Hundert Designs erstellt und optimiert hochgeladen hast, vergeht einiges an Zeit! Weiter oben im Artikel hatten wir gesagt, so richtig interessant wird es ab ca. Tier 500 – d. h. du hast hier bereits 500 (!) Designs erstellt (oder etwas weniger und daraus mehrere Produkte wie T-Shirt, Hoodie, Popsocket etc. gemacht)! Da musst du erst einmal hinkommen! Und erst dann bis du so langsam in einer Region, wo du regelmäßig auch nennenswerte Einnahmen pro Monat verzeichnen wirst, die über ein “Taschengeld” hinausgehen… 🙈😬

Wir wollen nicht Schwarzmalen oder dir jegliche Hoffnung rauben… aber wir wollen dich in aller Deutlichkeit darauf hinweisen und dich fragen:

Hast du das nötige Durchhaltevermögen für Merch by Amazon (ja, das T-Shirt Business insgesamt)? 🤔

Tools für Merch by Amazon

Du kannst dir sicherlich vorstellen, dass Merch by Amazon ein riesiges Business ist. Und solch ein “Riesending” zieht immer auch weitere, andere Businesses nach sich, die darauf aufbauen.

So ist es hier also unweigerlich auch.

Teilweise ist es nicht so leicht da den Überblick zu behalten und zu entscheiden, was einem wirklich einen Mehrwert bringt und was es vielleicht auch wert sein könnte, ein paar Euro in die Hand zu nehmen.

Daher versuchen wir hier eine kleine Auswahl für dich zu treffen, welche Tools wir für Merch by Amazon für absolut sinn- und wertvoll halten.

Natürlich ist diese Liste nicht erschöpfend, erhebt auch nicht den Anspruch erschöpfend oder vollständig zu sein, sondern ist eine subjektive Auswahl von uns und stellt Tools dar, die sich bei uns in der Praxis über einen längeren Zeitraum bewährt haben.

Productor for Merch by Amazon

Das Schweizer Taschenmesser unter den Merch by Amazon Tools: Productor for Merch by Amazon vom deutschen Entwickler Thimo Grauerholz.

Es handelt sich um eine kostenlose Google Chrome Erweiterung, die dein Merch by Amazon Dashboard gehörig aufmöbelt und unzählige Funktionen mitbringt – komplett gratis, ohne versteckte Kosten, Premium-Abo-Pläne oder sonstiges! Wirklich unfassbar und etwas, was JEDER nutzen sollte, der auch nur halbwegs ambitioniert das T-Shirt Business betreiben möchte!

Natürlich handelt es sich NICHT um eine offiziell von Amazon unterstützte Erweiterung. D. h. sollten irgendwelche unerwarteten Änderungen bei Amazon eintreten, könnte das die Funktion dieses Tools beeinträchtigen oder gar komplett verhindern.

Doch der Thimo ist so wahnwitzig schnell hinterher mit der Programmierung, dem Fixen von Problemen, dem Hinzufügen ständig neuer Features, dass einem fast schwindelig werden kann bei dem Tempo. Es vergeht fast kein Tag, an dem man sich nicht einloggt bei Merch by Amazon und wo wieder ein Hinweis auf irgendetwas Neues im Productor Tool erscheint 😅

Es gibt sogar einen recht direkten Zugang zum Entwickler, um ggf. Feature-Wünsche zu platzieren oder – wer weiß? – vielleicht sogar einfach mal Danke zu sagen 😉 in der offiziellen Productor for Merch by Amazon Facebook Gruppe.

Da das Productor Plugin wirklich sehr umfangreich ist, möchten wir an dieser Stelle auf den offiziellen YouTube Channel für Anleitungsvideos verweisen.

Es folgt aber auch ein sehr gutes Übersichts-Video vom T-Shirt Business Experten, Benjamin Wötzel:

Der T-Shirt Business Experte, Benjamin Wötzel, gibt noch viel mehr Einblick in unserem

CashflowInnerCircle

Wir sind ihm sehr dankbar, dass er sich bereit erklärt hat, einige Inhalte aus seinem kostenpflichtigen T-Shirt Business Kurs exklusiv für unsere Cashflow Inner Circle Mitglieder zur Verfügung zu stellen!

So kann sich jedes Cashflow Inner Circle Mitglied schon einen sehr guten Eindruck vom T-Shirt Business verschaffen und findet ggf. einen perfekten Einstieg!

Das Productor Plugin bietet dir u.a.:

  • Ein übersichtliches Dashboard mit allen relevanten Informationen an einem Ort
  • Hinweise auf auslaufende Produkte (die von Amazon also bald automatisiert entfernt werden würden)
  • Hilfestellungen beim Einstellen neuer Produkte
  • Dem schnellen Exportieren, Importieren, Kopieren usw. von Keywords, Texten, ganzen Produkten usw.
  • Massenweise Infos im Bereich Research: Welches Produkt hat wie viele geschätzte Verkäufe? Wie steht es um den Bestsellerrank? Welche Keywords wurden benutzt (+ die Funktion diese schnell und einfach zu kopieren)? Usw. usf.
  • Einen integrierten Trademark-Checker

Unseres Erachtens nach wirklich Pflicht für jeden “Merchler” – Punkt.

Übrigens: Es gibt das Productor Plugin auch für Spreadshirt 😉

Pretty Merch

Ebenfalls in der Basis-Version kostenlos zu nutzen ist das Google Chrome Plugin PrettyMerch.

Es ist im Funktionsumfang deutlich schlanker als der Productor und beschränkt sich derzeit mehr oder weniger auf ein grafisch ansprechend “aufgehübschtes” Dashboard, das dir deine Verkäufe auf den verschiedenen Amazon Marktplätzen zeigt.

Diese Aufgabe erfüllt es allerdings sehr gut und übersichtlich!

Merch by Amazon PrettyMerch

Das mit dem Google Chrome Plugin PrettyMerch “aufgehübschte” Dashboard von Merch by Amazon. Es reiht sich oben ganz links in der normalen Menüleiste mit ein und gibt die Verkaufsdaten schön grafisch aufbereitet und übersichtlich wieder.

Wir selbst setzen derzeit gerne den Productor UND PrettyMerch zusammen ein: Den Productor für die eher praktischen Aspekte (Recherche, Listings usw.), PrettyMerch für die grafisch schöne Aufbereitung unserer Verkaufsergebnisse 🙂

Merchreport

Neben Plugins, die mehr oder weniger dein Merch by Amazon Dashboard aufhübschen oder dir bei der Recherche direkt auf Amazon bzw. dem Schreiben deiner Listings helfen, gibt es auch diverse externe Tools. Diese Tools zapfen Amazons Datenbasis an und helfen dir mit gut aufbereiteten Informationen wertvolle Insights zu erhalten.

Eins dieser Tools ist Merchreport.

Es handelt sich um ein Tool, dass du für ganze 2 Produktsuchen pro Tag zwar gratis nutzen kannst, das wir aber als kostenpflichtiges Tool kategorisieren wollen – 2 Suchen am Tag bringen dir so gut wie nichts. Die Bezahltarife beginnen derzeit bei 9,90 € pro Monat und erlauben dann bereits im kleinsten Tarif unbegrenzte tägliche Suchen.

Zu Merchreport wird demnächst noch ein ausführlicher Testbericht folgen, den wir dann an dieser Stelle verlinken werden.

Wir wollen an dieser Stelle daher nur zusammenfassen, wobei dir Merchreport alles hilft:

  • Produktsuche: Zeigt dir ausführliche Daten und Statistiken zu deinem gesuchten Keyword bzw. den entsprechenden Produkten und schlägt dir weitere Kombinationen für Longtail-Keywords vor, um die Nische weiter einzugrenzen.
  • Relevanzsuche: Ermöglicht dir zu recherchieren, wie auf Amazon selbst. Sieh dir zu deinem Keyword die Top 100 MBA-Produkte in einer Reihenfolge an, wie sie auch auf Amazon selbst sortiert ist, aber mit dem Unterschied, dass du Details zu den einzelnen Produkten direkt im Tool sehen kannst, ohne die Listings einzeln öffnen zu müssen wie auf Amazon.
  • Nischenanalyse: Du siehst direkt interessante Insights zu deinen Longtail-Keywords, wie Suchvolumen Verkaufspotenzial, Konkurrenz und Preisniveau und bekommst zudem mögliche Unternischen angezeigt.
  • Bestseller: Lass dir die erfolgreichsten Produkte des Tages, der Woche oder des Monats als Liste sortiert anzeigen – perfekt als Ausgangspunkt für deine Recherche.
  • Keyword-Trends: Zeigen dir die am häufigsten verwendeten Keywords in den Listings der Top 1.000 MBA-Produkte als Anhaltspunkt dafür, was gerade geht.
  • Nischen der Woche: Designs mit besonders vielen Verkäufen; wöchentlich neu & händisch vom Merchreport Team ausgewählt!
  • uvm.

Hier kommst du zu Merchreport. Und bald folgt hier ein ausführliches Review 😉

Merch by Amazon Merchreport

Geld auszugeben für ein Tool wie Merchreport macht unseres Erachtens erst und nur dann Sinn, wenn du so viel über Merch by Amazon verdienst, dass du aus diesem Verdienst heraus die Kosten für solch ein Tool stemmen kannst…

Sonstige Programme & Hilfsmittel

Über ein ganz zentrales Thema haben wir bisher noch überhaupt nicht gesprochen: Grafik-Programme 😁

Natürlich musst du deine Designs irgendwie erstellen. Amazon selbst bietet dir recht gute Tipps und Best Practices samt Design-Vorlagen für dein Grafikprogramm an. Schau dir das unbedingt mal in Ruhe an!

Ob oder inwieweit du auf kostenpflichtige, professionelle Grafik-Programme zurückgreifst, bleibt natürlich dir überlassen.

Empfehlenswerte Programme sind:

Mit Gimp kommst du zum Start (und vielleicht auch darüber hinaus) wirklich sehr gut zurecht – es kostet dich nichts, außer deine Zeit und Einarbeitung natürlich. Weißt du als Einsteiger also nicht genau, womit du starten sollst, hast keine Vorerfahrung und willst (vorerst?) nichts investieren, dann starte mit diesem kostenlosen Tool.

Es gibt zu allen Programmen sehr gute Tutorials im Netz, teils von den Herstellern selbst, teils von ambitionierten Nutzern, die diese Tutorials z. B. auf YouTube stellen.

Darüber hinaus gibt es natürlich auch noch ausgiebige Selbstlern-Kurse zum T-Shirt Business selbst. Eventuell werden wir zu dem einen oder anderen auch noch gesonderte Review-Berichte erstellen. An dieser Stelle wollen wir nur mal 3 Kurse einfach nur kurz nennen.

Zum Einen den Kurs von Daniel Gaiswinkler, die Teemoney Academy. Zu diesem sehr umfangreichen Kurs, gibt es auch einen Gratis-Kurs für Einsteiger und auch um zu sehen, ob du mit Daniel “kannst” 😉

Zum Anderen die beiden Produkte von Benjamin Wötzel (der auch in unserem Cashflow Inner Circle den Content-Part zum T-Shirt Business beigesteuert hat). Er hat auf der einen Seite ebenfalls einen umfangreichen Kurs, der das gesamte Thema “Print On Demand” Business abdeckt, ähnlich der Teemoney Academy von Daniel Gaiswinkler. Ben nennt diesen Kurs den POD Formel VIP Club.

Das dritte (kostenpflichtige) Produkt im Bunde ist auch von Ben, richtet sich aber eher an zumindest so weit Fortgeschrittene, als dass diese schon einen Merch by Amazon Account haben und auch wissen, wie grundsätzlich Designs erstellt und Listings geschrieben werden. Also leeeeeeicht Fortgeschrittene 😉

Es handelt sich um den POD Nischenreport.

Jede Woche neu gibt es ein PDF zum Herunterladen mit neuen, recherchierten Nischen! Das ist extrem genial und vereinfacht die eigene Recherche ungemein! Dadurch spart sich jeder etwas fortgeschrittene Merchler eine Menge Zeit, weil er “nur noch” die Designs selbst erstellen und die Listings schreiben muss (die Keywords dazu sind bereits im Nischenreport enthalten!).

Wie gesagt aber eher für Fortgeschrittene, die die Grundlagen bereits beherrschen (und Geld ausgeben können oder wollen).

Merch by Amazon vs. Spreadshirt vs. Shirtee & Co.

Warum widmen wir diesen Artikel zum Print-On-Demand oder T-Shirt Business so ausschließlich Merch by Amazon? Schließlich gibt es doch starke und etablierte Konkurrenz wie Spreadshirt, Shirtee usw. – oder? 🤔

Merch by Amazon vs Spreadshirt vs Shirtee

Wie steht es mit Merch by Amazon im Vergleich zur Konkurrenz wie Spreadshirt, Shirtee & Co.?

Nun, Amazon hat eine unbestrittene und unzweifelhafte Markmacht im gesamten E-Commerce Bereich, die sich natürlich auch im Print-On-Demand T-Shirt Business niederschlägt: Auf einen Schlag bekommst du als Designer Zugang zu Millionen von Menschen über die Marktplätze von Amazon.

Spreadshirt, Shirtee & Co. können unserer eigenen Erfahrung nach und nach allem, was wir von Personen in diesem Business so hören, schlicht und ergreifend nicht (mehr) mithalten und verlieren zunehmend an Boden.

Das kann man nun gut finden oder schlecht – es ist leider einfach so.

Daher haben wir das Hauptaugenmerk in diesem Artikel und unseren eigenen POD Bemühungen von Anfang an klar auf Merch by Amazon ausgerichtet.

Das heißt allerdings nicht, dass du nicht streuen solltest!

Wir empfehlen dir die Streuung auf mehrere Marktplätze und Plattformen, eben z. B. Spreadshirt, Shirtee, Redbubble, Teezily usw. Auch wenn (vorausscihtlich) der Umsatz auf diesen Plattformen im Vergleich mit Amazon kaum der Rede wert sein wird.

Erstens solltest du diesen Zusatz-Umsatz aber dennoch mitnehmen (haben oder nicht haben?)!

Und zweitens hilft dir diese Streuung von Anfang an, falls dir mal ein Standbein wegbrechen sollte.

Denn was machst du z. B., wenn Amazon (warum auch immer) deinen Account sperren sollte und du alles nur auf diese eine Karte gesetzt hast? 🤷🏻‍♂️

Fazit und Zusammenfassung

Durch diesen Artikel sollte deutlich geworden sein, dass Merch by Amazon bzw. allgemein das Print-On-Demand T-Shirt Business große Chance – auch und gerade für Anfänger! – bietet.

Der Einstieg ist relativ leicht und praktisch ohne Investitionskosten möglich.

Hier und da kann man natürlich in Tools, Hilfsmittel oder Kurse investieren, kann das aber später erst tun, wenn erste Einnahmen generiert wurden, aus denen man die Ausgaben dann quasi bezahlen kann.

Allerdings haben wir auch deutlich gemacht, dass ein langer Atem erforderlich ist.

Und nicht für jeden ist eine Arbeit am Computer (ggf. neben seinem Hauptjob) ideal, bei dem ein Großteil der Zeit aus dem “stumpfen” Recherchieren von Nischen, Vergleichen von Tabellen, Analysieren von Suchergebnissen usw. besteht… und das mit dem Wissen im Hinterkopf, dass die ersten nennenswerten (!) Einnahmen vermutlich erst einige Monate später generiert werden, wenn die ersten kleinen “Tiers” überwunden sind und einfach mehr Masse vorhanden ist. Denn je mehr Designs du hochgeladen hast, desto mehr wirst du unter’m Strich auch verkaufen können.

So richtig fängt das Business also erst ab Tier 500 oder höher an zu rollen – und bis dahin musst du einfach Wochen oder Monate durchhalten, Arbeit investieren, auch wenn du kaum Resultate siehst.

Wenn du bereit bist diese Arbeit zu investieren, wenn du weitsichtig genug bist und verstehst, dass sich deine jetzt investierte Arbeit später um ein Vielfaches auszahlen kann und du denkst, dass eine Arbeit am PC kein Problem für dich ist, dann Glückwunsch: Das T-Shirt Business (allen voran rund um Merch by Amazon) dürfte das Richtige für dich sein!

Alles, was du dazu noch wissen musst, das kannst du  auf deinem Weg “Learning by Doing” lernen.

Den Anfang hast du mit dem Lesen dieses Artikels bereits gemacht 👍🏻🙂

Wir präsentieren voller Stolz unseren

CashflowInnerCircle

Das Fundament eines normalen Bürgers steht auf wackeligen Beinen. Meist nur ein Einkommensstrom, dazu oft viele Schulden und Verbindlichkeiten… Wir arbeiten mit dir an deinem stabilen Fundament und gehen mit dir den Weg in die finanzielle Freiheit!

Finanzielle Freiheit

Finanzielle Freiheit

Stell dir vor, du müsstest dir keine Gedanken mehr darüber machen, wie du auch nächsten Monat wieder über die Runden kommst.

Zeitliche Freiheit

Zeitliche Freiheit

Stell dir vor, du müsstest dir keinen Wecker mehr stellen & jeden Tag deine 8-10 Stunden mit einer Arbeit verbringen, die dir keinen Spaß macht.

Örtliche Freiheit

Örtliche Freiheit

Stell dir vor, du müsstest nicht mehr jeden Tag an den selben Platz zur Arbeit fahren, sondern du könntest von überall aus arbeiten.

Selbstverwirklichung

Selbstverwirklichung

Stell dir vor, du könntest endlich das machen, was du schon immer machen wolltest. Kein Chef sagt dir, was du zu tun oder zu lassen hast.

FAQ – Antworten auf die häufigsten Fragen zu Merch by Amazon
Was kostet mich mein Merch by Amazon (MBA) Account?

Nichts. Wie im Abschnitt über die Anmeldung bei Merch by Amazon gezeigt wurde, kannst du dich kostenlos anmelden.

Allerdings musst du einige Zeit auf deine Freischaltung warten. Und leider wird nicht jeder freigeschaltet.

Muss ich mich für einzelne Marktplätze (US, UK, DE) gesondert bewerben?

Nein. Wird dein Merch by Amazon Account freigeschaltet, dann kannst du auf allen Marktplätzen verkaufen, die Merch by Amazon derzeit unterstützen (Amazon.com, Amazon.co.uk und Amazon.de).

Wie lange dauert es bis meine Designs online sind und bei Amazon gefunden werden können?

Das ist sehr unterschiedlich und eine feste Regel scheint es da nicht zu geben… in der Regel dauert es von wenigen Stunden bis zu 1-2 Tagen bis ein hochgeladenes Design genehmigt ist. In Einzefällen kann es aber auch länger dauern.

Es gab immer mal wieder Meldungen, dass mit deinem Design wohl irgendetwas nicht stimmen würde, wenn die Genehmigung länger als ein paar Stunden auf sich warten ließe. Amazon würde einen Copyright- oder Trademark-Verstoß prüfen, deswegen dauere es länger als einige Stunden. Das können wir so pauschal aber nicht bestätigen. Du solltest also einfach etwas Geduld haben und nicht gleich in Panik verfallen, wenn die Genehmigung mal etwas länger dauert 😉

Übrigens: Eine schnellere Freischaltung für höhere Tiers (also “bewährte” Designer sozusagen) gibt es nicht und ist derzeit auch nicht in Sicht.

Wann bekomme ich Geld von Amazon ausgezahlt?

Wenn du Shirts über Amazon verkauft hast, dann siehst du in deinem Backend die Anzahl und deinen Erlös. Bei Retouren kann sich dein Erlös noch ändern.

Wenn du eingeloggt bist, kannst du rechts oben auf “Mein Konto” klicken und dann auf den Punkt “Bezahlung”. In Sachen Steuern haben wir dir im Abschnitt über die Steuern bei Merch by Amazon bereits wertvolle Hinweise gegeben. Hier kannst du neben den Steuerinformationen ein Bankkonto für die Auszahlungen hinterlegen.

Auszahlungen erhältst du dann auf dieses Bankkonto überwiesen, wobei unserer Erfahrung nach sogar Cent-Beträge überwiesen werden 🙈

Zu beachten ist dabei, dass die Überweisungen etwa 30 Tage nach Ende des Kalendermonats, in dem du das Geld verdient hast, durchgeführt wird. Hast du also im April T-Shirts verkauft und Geld verdient, dann bekommst du dieses Geld ca. 30 Tage nach dem Ende des Kalendermonats April ausgezahlt, also gegen Ende Mai.

Kann ich ein kostenloses Muster meines Designs bestellen?

Nein. Also nicht direkt. Du kannst dein Design nur ganz normal bei Amazon kaufen, wie jeder andere auch. Das ist dann dein “Muster” quasi. Anders geht es (derzeit) nicht und vor allem nicht kostenlos (oder mit anderen Worten: Auf Kosten von Amazon) 😬

Du hast aber bei der Veröffentlichung deines Designs die Möglichkeit, es (vorerst) nur über einen direkten Link zu veröffentlichen. Amazon Nutzer können dann das Design auf Amazon nicht durch die Suche finden, sondern nur erreichen, wenn sie den direkten Link kennen. Über diesen Link (den dann keiner außer dir kennt), kannst du dein Design ggf. erstmal selbst bestellen und schauen, ob alles passt.

Kann ich mein bereits veröffentlichtes Design nachträglich ändern?

Nein, das geht nicht. Du kannst es nur löschen und neu hochladen. Damit sind dann aber auch alle Statistiken und auch der BSR (Bestsellerrank) weg und dein Design fängt wieder bei 0 an sozusagen…

Kann ich mein Listing bei einem bereits veröffentlichten Design nachträglich ändern?

Ja, das geht. Es ist nicht 100 % klar, welche Auswirkungen solchen Änderungen aber auf Listings in Suchergebnissen, den BSR (Bestsellerrank) usw. haben. Grundsätzlich kann man sicherlich sagen: Je gravierender die Änderungen (z. B. komplettes Umschreiben des Beschreibungstextes), desto größer auch die Auswirkungen auf die Rankings.

Wie ändere ich das Produktbild bzw. die angezeigte Farbe meines T-Shirts?

Du kannst deine T-Shirts, Hoodies & Co. in verschiedenen Farben anbieten. Dabei magst du vielleicht eine “Lieblingsfarbe” haben, in der du dein Design am besten findest. Aber andere Farben möchtest du dennoch mit anbieten – denn Geschmäcker sind ja verschieden, oder?

Als Produktbild wird jetzt aber eine sehr unglückliche Farbe in den Amazon Suchergbenissen angezeigt… wie kannst du die ändern?

Gar nicht.

Das erste Produktbild, das Kunden bei Amazon sehen, wird von Amazon nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, vielleicht auch aufgrund der generell beliebtesten Farben oder anderer Faktoren, die nicht öffentlich bekannt sind 🙈 Sobald die ersten Kunden dein Design gekauft haben, wird dann aber die beliebteste Variante zum Hauptproduktbild.

Du kannst Amazon nur zum Anzeigen einer bestimmten Farbe “zwingen”, indem du dein Design ausschließlich in dieser Farbe anbietest 😬

Darf ich ein Design, das ich bei Merch by Amazon hochlade auch z. B. bei Spreadshirt oder anderen Print-On-Demand Anbietern hochladen?

Ja. Merch by Amazon ist nicht exklusiv.

Kann ich ein bestehendes Merch by Amazon Konto kaufen oder verkaufen?

Wir wissen, dass hier und da immer wieder mehr oder weniger erfolgreiche Amazon MBA Konten zum Kauf angeboten werden. Verlockend, denn so kann man auf einen Schlag gewisse Einnahmen übernehmen und gleich in einem höheren Tier einsteigen.

Offiziell ist der Kauf und Verkauf von Merch by Amazon Konten aber verboten. Das geht auf die offizielle Merch by Amazon-Servicevereinbarung zurück 🤷🏻‍♂️

Kann ich mehrere Merch by Amazon Konten parallel betreiben?

Nein, mehrere Accounts für ein und dieselbe Person sind laut den AGB’s von Amazon untersagt. Lies dir eventuell noch einmal durch, was wir im Abschnitt zur Bewerbung bei Merch by Amazon geschrieben haben.

Warum wurde mein Design plötzlich gelöscht, nachdem es so lange online war?!

Lassen wir mal Copyright-Verstöße außen vor (die natürlich auch möglich sind), dann wird das u. U. auf das “Verfallsdatum” von Designs zurückgehen. Amazon hat das sinnvollerweise eingeführt, um eine praktisch grenzenlose und ungezügelte Überflutung des Marktplatzes mit “Schrott-Designs” (sorry) zu verhindern.

Hat sich ein Design nach 365 Tagen noch kein einziges Mal verkauft, so wird es automatisch von Amazon gelöscht. Das wird dir in deinem Account angezeigt und du wirst auch einige Tage vorher mit einem “Entfernung ausstehend” vorgewarnt.

Wurde es automatisiert entfernt, kannst du es nur noch löschen und komplett neu hochladen, musst also das Listing neu schreiben.

Ob oder wie weit das sinnvoll ist bei einem Design, das nicht verkauft wurde… 🤷🏻‍♂️😅 Du könntest dein Design ja auch selbst einmal kaufen, um eine Löschung zu verhindern – aber 0 Verkäufe nach 365 Tagen zeigen: Dein Design kommt nicht an. Überarbeite es lieber oder lade ein anderes, neues Design dafür hoch, das eventuell mehr Chancen hat verkauft zu werden 😊

Übrigens gilt das nur für die ersten 365 Tage – dein Design muss nicht alle 365 Tage mindestens einmal verkauft werden 😉

Über den Autor:

Über den Autor:

Gordon Kuckluck ist seit 2010 hauptberuflicher Online-Marketer mit Leib und Seele. Gestartet mit praktisch keinerlei Startkapital aus dem Hartz IV heraus, faszinieren ihn noch immer vor allem die verschiedenen Möglichkeiten online Geld zu verdienen, die keine oder nur geringe finanzielle Einstiegshürden haben. Im CashflowMarketing Team ist er primär für die Kundenprojekte zuständig und hat sich dabei vor allem den Themen Conversionoptimierung und Facebook Marketing verschrieben.