Die Do’s und Don’ts des Facebook Marketings

Heutzutage funktioniert Online Marketing kaum noch ohne Facebook Ads. Hinter dem Begriff verbergen sich innerhalb des Social Mediums Facebook geschaltete Anzeigen. Für Unternehmer sind mehrere Hundert Millionen Facebook Nutzer eine äußerst lohnenswerte Zielgruppe. Denn fast jeder Facebook Nutzer verrät mehr oder weniger bewusst etwas über seine eigenen (Kauf-)Interessen.

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Facebook Marketing nutzt genau diese Informationen für Werbezwecke. Doch der Einstieg in die Welt der Facebook Werbung sorgt nicht selten für Verwirrung: Die vielen Optionen, das unübersichtliche Menü und die komplexen Hilfeseiten stellen nicht nur Dich vor eine Menge Fragen. Aus diesem Grund findest Du hier eine Hilfestellung inklusive Do's und Don’ts für Deine Werbeanzeigen auf Facebook.

Unterschiedliche Kosten je nach Konkurrenz und Einstellungen

Erst einmal: Facebook Marketing ist ein umfangreiches Thema mit nahezu unbegrenzten Möglichkeiten. Aus diesem Grund beschränkt sich diese Anleitung auf einfache Kampagnen und allgemeine Informationen zu Facebook Werbeanzeigen.

Ganz am Anfang steht die Einrichtung eines Werbekontos inklusive Kontakt- und Zahlungsdaten im Facebook Werbeanzeigenmanager.

Hier hast Du auch die Möglichkeit der Einrichtung eines Ausgabenlimits für das Werbekonto: Es begrenzt das Gesamtbudget all Deiner Kampagnen auf einen bestimmten, zuvor festgelegten Betrag. Die Funktion findest Du unter dem Menüpunkt „Rechnungen“ unter „Zahlungseinstellungen“.

Bei der Erstellung von Facebook Werbeanzeigen gibt es viele verschiedene Wege: Vermeiden solltest Du aber die Option über den Button „Beitrag bewerben“, denn die sehr ungenauen Einstellungen verursachen unnötige Kosten.

Die Kosten für Facebook Ads ergeben sich durch das Auktionsprinzip: Die gleiche Anzeige verursacht je nach Konkurrenz und Einstellungen unterschiedliche Kosten. Dadurch ergeben sich je nach Konkurrenz und Zielgruppe merkliche Branchenunterschiede.

facebook marketing

Suchmaschinenmarketing vs. Facebook Marketing

Facebook Ads, das haben wir bereits gehört, sind sowohl für Freiberufler als auch für Gewerbetreibende eine ausgesprochen interessante Möglichkeit für die Schaltung von zielgruppengerechter Werbung für die eigenen Produkte, Angebote und Dienstleistungen. Erfolgreiches Facebook Marketing basiert dabei stets auf dem Einsatz von Facebook Werbeanzeigen.

 Im Unterschied zu Suchmaschinenwerbung ist Facebook Ads ein fest integrierter Bestandteil von Facebook. Hier erreichst Du als Werbetreibender potenzielle Kunden anhand von Interaktionen und Zielgruppendefinitionen auf möglichst direkte Art und Weise.

facebook anzeigen

 Facebook Werbung wählt Benutzer anhand ihrer Interessen, Gewohnheiten und Informationen in ihren Profilen. Zusätzlich zu diesen Interessen und Informationen steht eine Vielzahl von Filterfunktionen für geografische und demografische Daten zur Verfügung.

Ebenfalls einzigartig ist der Social Media Kontext bei Facebook Werbeanzeigen: So verbreiten sich Likes wie Weiterempfehlungen über die Freunde und Freunde von Freunden des Benutzers immer weiter im Netzwerk. Facebook Marketing funktioniert also ganz anders als Suchmaschinenmarketing.

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Zielgruppenauswahl nach Alter, Sprache, Wohnort, Geschlecht, Interessen, Arbeitsplatz, Beziehungsstatus und Schulausbildung

Facebook Werbeanzeigen finden sich in fast allen Bereichen von Facebook: Ob Seiten, Gruppen, Profile, Bildansicht oder Nachrichtensystem, der Großteil der Werbeanzeigen findet sich in der rechten Spalte oder im News Feed der jeweils dargestellten Seite.

Dabei bietet Facebook zwei unterschiedliche Möglichkeiten der Vermarktung: auf Inhalte in Facebook verweisende Werbeanzeigen sowie auf Externinhalte auf Fremdwebseiten verweisende Werbeanzeigen.

Auswählen kannst Du bei der Bewerbung von Inhalten auf Facebook zwischen Seiten/Orten, Anwendungen und Veranstaltungen. In diesem Zusammenhang bietet Facebook eine bislang einmalige Möglichkeit der Zielgruppenauswahl nach Alter, Sprache, Wohnort, Geschlecht, Interessen, Arbeitsplatz, Beziehungsstatus und Schulausbildung.

Je nach Zielsetzung bietet Facebook Dir eine Vielzahl an Ad Typen für den Einsatz. Die wohl am häufigsten verwendete Form sind sogenannte Marketplace Standard Ads: Sie eignen sich für die Bewerbung von Seiten/Orten, Anwendungen und Veranstaltungen. Standard Ads bestehen aus einem Titel mit maximal 25 Zeichen. Das Bild in der Werbeanzeige hat in diesem Zusammenhang eine Maximalgröße von 110 x 80 Pixeln. Für die Beschreibung stehen 90 Zeichen zur Verfügung.

Tagesbudget vs. Laufzeitbudget

Wie viel Geld aber benötigst Du für die Schaltung von Facebook Werbeanzeigen im Social Media Kontext? Nun ja, es gibt zwei durch Dich festzulegende Werte: Dein Gebot pro Ergebnis und Dein Gesamtbudget pro Kampagne.

facebook ads

 Selten realistisch sind die Wertvorschläge von Facebook, wir empfehlen daher das Ausprobieren verschiedener Einstellungen zum Sammeln von Erfahrungswerten. Als Orientierungspreis eignet sich der Durchschnittspreis Deiner Branche. 

Auf der Ebene der Anzeigengruppe wählst Du zwischen Tagesbudget und Laufzeitbudget. Optional bietet Facebook außerdem die Option der Festlegung eines Kampagnenlimits oder Gesamtlimits für das Werbekonto. Auf diese Art und Weise behältst Du immerzu die Kontrolle über Deine Ausgaben.

Bei einem Laufzeitbudget entscheidest Du Dich für ein Ausgabenlimit bis zu einem ganz bestimmten Datum. Hierbei verteilt Facebook das Budget automatisch über den Zeitraum. Bei einem Tagesbudget entscheidest Du Dich hingegen für einen Durchschnittsbetrag pro Tag. Bezahlt wird entweder je Kontakt oder je Ergebnis.

Werbeanzeigen, Kampagne und Anzeigengruppen

Der Aufbau einer Facebook Kampagne umfasst drei verschiedene Ebenen: Werbeanzeigen, Kampagne und Anzeigengruppen. Die drei Ebenen entsprechen den Reitern im Menü des Werbeanzeigenmanagers.

Nicht selten beinhaltet eine Kampagne verschiedene Anzeigengruppen mit mehreren unterschiedlichen Werbeanzeigen.

Auf der Ebene der Werbeanzeigen geht es um den Inhalt Deiner Werbung. Als Werbeanzeige nutzt Du entweder bestehende Seitenbeiträge oder neue Werbeanzeigenbeiträge.

Auf der Kampagnenebene wählst Du das Marketingziel für Deine Werbung: Erwägung, Conversions oder Bekanntheit.

Auf der Ebene der Anzeigengruppen finden sich Einstellungen zu Budget, Zeitplan, Platzierung, Zielgruppe und Auslieferung. Entscheidend für die Kosten und den Erfolg Deiner Online Marketing Kampagne ist in diesem Zusammenhang vor allem die Definition der Zielgruppe.

Je präziser die Zielgruppe, desto gezielter die Kampagne. Eine schlecht definierte Zielgruppe führt dagegen zu einem Anstieg der Kosten und einer Verringerung der Relevanzbewertung.

Facebook Zielgruppe

 Mit einer geschickten Definition der Zielgruppe beeinflusst Du also nicht nur Deinen Erfolg, sondern auch Deine Kosten. Optional hast Du auch die Möglichkeit der Nutzung von Custom Audiences und Lookalike Audiences für Deine Zielgruppe. Ausgesprochen hilfreich ist in diesem Zusammenhang die Einrichtung des Facebook Pixels.

Zielgruppe und Targeting Chancen

Immer wieder einmal sind Gewerbetreibende enttäuscht von den Ergebnissen Ihrer bisher geschalteten Facebook Kampagnen. Ein gravierender Problemschwerpunkt ist dabei nicht selten falsches oder unzureichendes Targeting.

Im Facebook Universum ist Targeting ein leider allzu oft unzureichend durchdachter Gestaltungsfaktor. Zum Zweck des Anwerbens neuer Werbetreibender spart Facebook nicht an einer Vielzahl von Handlungsaufrufen in Form von Buttons wie „Beitrag bewerben“, „Webseite hervorheben“ oder „Lokales Unternehmen hervorheben“.

Diese Buttons beherbergen jedoch einen nicht zu unterschätzenden Kosten- und Risikofaktor: Denn hier fehlt es an einer Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten – ungenutzt führen sie beinahe zwangsläufig zu merklich schlechteren Ergebnissen.

 Starte Deine Werbeoffensive daher bitte immer im Power Editor beziehungsweise Facebook Werbeanzeigenmanager. Im weiteren Verlauf sorgt dies nicht zuletzt auch für mehr Übersicht im Werbekonto. Ebenfalls wesentlich für Deinen Erfolg ist Deine Entscheidung beim Kampagnenziel: Beschäftige Dich zuvor also am besten intensiv mit der Wirkung in der Ausspielung bei Facebook.

Fake Impressions auf Facebook

Nicht selten beklagen sich Werbetreibende über Fake Likes und Fake Nutzer auf Facebook. Doch keine Sorge: Mit dem Einsatz einiger Einstellungen vermeidest Du zumindest den Großteil solcher Fake Impressions. Dazu gehört zuallererst die Angabe einer oder mehrerer passender Sprachen in den Zielgruppeneinstellungen.

Denn einige Spamnetzwerke vergessen selbst diese Angabe in ihren Accounts. Bei der Standortwahl nutzt Du am besten die Option „Personen, die an diesem Ort leben“ anstelle der Standardoption „Jeder an diesem Ort“. Benutze unter „Personen ausschließen“ die Möglichkeit „Verhalten > Expats – Nicht in ihrem Heimatland lebende Personen > Expats (Alle)“.

Auf diese Art und Weise vermeidest Du rasch und effektiv Fake Likes jeglicher Art. Außerdem empfehlen wir Dir: Analysiere intensiv Deine Zielgruppe und Deine Targeting Chancen.

Denn eine intensive und eingehende Beschäftigung mit Deiner Zielgruppe bringt nicht selten ausgesprochen kreative, hilfreiche Inspirationen. Zur Optimierung Deiner Facebook Werbung trennst Du Deine Zielgruppen anschließend am besten in mehrere einzelne Werbeanzeigengruppen. Im Idealfall hast Du eng gefasste schematische Zielgruppen nach Interessen, Verhaltensweisen und Berufsbezeichnungen.

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